Submenü

Chef-Box

Liebe Eltern, Mitarbeiter und Gäste, in 2016 feiert unsere Kita „Fair play“ ihr 20- jähriges GFJ- Jubiläum. Wir danken allen Eltern, Freunden und Förderern für ihre Unterstützung. Wir sind stolz auf das Erreichte und arbeiten in allen Einrichtungen weiter am Qualitäts-
management. Gegen-
wärtiger Schwerpunkt ist die Weiterentwick-
lung einer Kultur des Dialogs, in der auch kritische Rückmeldun-
gen selbstverständlich sind und zur Verbesse-
rung unserer Arbeit beitragen.

Monika Zantke

GFJ Berlin - Gemeinnützige Ges. für Familien- u. Jugendhilfe mbH

Das Leitbild unserer Arbeit

bunte Kinderzeichnung

Als freier Träger der Jugendhilfe ist die GFJ gGmbH seit Mai 1995 Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

In unserer Trägerschaft betreiben wir 4 Kindertagesstätten in Berlin- Mitte und ein Kindergästehaus für Vorschulkinder in Nassenheide, nördlich von Berlin.

Als vorschulische Bildungseinrichtungen verstehen sich die Kindergärten in Trägerschaft der GFJ als ein parteipolitisch und konfessionell unabhängiger familienergänzender Dienst.

Die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher basiert auf einem situationsorientierten Konzept, welches darauf zielt, den Kindern Hilfe und Unterstützung zu gewähren, um sich in konkreten Lebenssituationen möglichst selbständig und kompetent zu verhalten. Durch lebensweltorientiertes Lernen sollen die Grundlagen sozialen Handelns gelegt werden.

Entsprechend dem Leitmotiv unserer pädagogischen Arbeit
„UNSER HAUS FÜR EINE WELT VON MORGEN“
fühlen wir uns folgenden Erziehungszielen verpflichtet:

Freude am Lernen

Die GFJ- Kindertagesstätten sind Bildungseinrichtungen. Für die Erzieherinnen und Erzieher eines GFJ- Kindergartens bedeutet dies nicht, Lehrpläne zu verdichten und die Kinder in der Grundhaltung des Belehrens zu „erziehen“. Mit unserem Mitarbeiterteam setzen wir auf die schöpferischen Möglichkeiten eines förderlichen Umfeldes, welches den Kindern Raum gibt für den eigenen schöpferischen Umgang mit Erfolg und Misserfolg, mit Problemlösung und Irrtum. An die Stelle von Kontrolle und Gängelei treten glaubhafte Partnerschaft, Bindung, Begleitung und Unterstützung. „Erziehung“ im Sinne von Raum geben für positive Lernerfahrungen – auf dieser pädagogischen Grundlage sollen Bildungsziele erreicht werden, die aus der Freude am Lernen erwachsen. Dazu gehört die Bereitschaft der Erzieherinnen und Erzieher, sich als „Mitlernende“ zu begreifen, um im Sinne Maria Montessouris mit den Kindern das Leben zu suchen.

Gewaltfreiheit

Die Gleichberechtigung des Kindes als pädagogisches Handlungskonzept fußt auf der Tatsache, daß grundlegende Menschenrechte und Gleichberechtigung untrennbar miteinander verbunden sind. Ein Grundgedanke der Menschenrechte ist der Schutz Schwächerer ohne Einschränkung ihrer Rechte. Fairness, Respekt und Toleranz gegenüber Kindern schließt erzieherische  Arroganz, Willkür und Machtmißbrauch sowie Unaufrichtigkeit und Nichtachtung der kindlichen Persönlichkeit aus. Das Respektieren von Grenzen als Voraussetzung für Freiheit und Toleranz gilt für Kinder und Erzieher gleichermaßen. Unter Beachtung dieser pädagogischen Grundsätze soll unser Leitmotiv „Unser Haus für eine Welt von morgen“ in der täglichen erzieherischen Praxis unserer Einrichtungen gelebt, vermittelt und als unser Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft verstanden werden. Durch die konsequente Umsetzung entscheidender Prämissen eines modernen pädagogischen Handlungskonzeptes sollen Vorurteile, Ausgrenzung und Gewalt von den Kindern als unbrauchbar für gelungene soziale Beziehungen erlernt und als untaugliche Mittel zur Lösung von Konflikten verinnerlicht und gelebt werden.

Ökologische Verantwortung

Für die Welt von morgen ist die zunehmende Berücksichtigung ökologischer Erfordernisse eine unerläßliche Voraussetzung. Fester Bestandteil des lebensweltorientierten Lernens in den GFJ-Kindergärten ist der respektvolle Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde.

Der sparsame Verbrauch von Wasser und Energie, die zur Wiederverwendung von Rohstoffen erforderliche Mülltrennung gehören ebenso zu den ökologischen Erfordernissen wie die Grunderkenntnis, daß nur das umweltbewußte Verhalten jedes Einzelnen dazu beitragen kann, die Natur zu schützen und zu bewahren.

Eine natur-und umweltbewußte Erziehung ist fester Bestandteil der Projektplanung jeder Einrichtung.     Von besonderer Bedeutung ist dabei das jährliche Waldkita- Projekt im Ferienhaus der GFJ in Nassenheide. Diese Kita-Gruppenreisen sollen in besonderem Maße dazu beitragen, daß die Kinder die Natur als schützens-und bewahrenswert erkennen und erleben.

Gesunde Lebensweise

Eckpfeiler unseres Leitbildes und jeder Kitakonzeption ist die Erziehung zu einer gesunden Lebensweise als Ausdruck eigener Mitverantwortung für ein aktives Leben bei körperlicher, geistiger und seelischer Gesundheit. Kitaspezifische Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsvorsorge gehören zu den Standards und Qualitätszielen unserer Kindertagesstätten. Die verschiedenen Bereiche der Gesundheitsprophylaxe wie Ernährung, Hygiene, Spiel, Sport, und Bewegung im Freien nehmen in den Kitakonzeptionen einen vordergründigen Stellenwert ein.

Qualitätsmanagement, Mitarbeiterfortbildung

Die GFJ versteht sich als ein lernender Organismus.
Neben der kontinuierlichen Wahrnehmung externer Qualifizierungsangebote sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Teilnahme an den internen arbeitsplatzbezogenen Fortbildungen und Supervisionen verpflichtet. Interne Fortbildungen und Evaluationen zielen auf die noch bessere Umsetzung des Berliner Bildungsprogramms, auf eine verbesserte Beobachtung und Dokumentation als Voraussetzung für effektive Bildungsangebote. Fallbesprechungen erfolgen regelmäßig unter Leitung einer Familientherapeutin und zielen vor allem auf die Verbesserung der individuellen Förderung der Kinder und auf eine vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft mit den Eltern.